Dr. Peer Frank
wirkt seit rund 25 Jahren an der Entwicklung und Erprobung verschiedenster Flugzeuge mit, z. B. an bemannten und unbemannten Flugzeugen mit extremer Flughöhe und/oder Reichweite, an business und commuter Jets, Kolben und Turboprop Trainern oder an Muskelkraftflugzeugen. Dr. Frank ist beschäftigt bei Skytec.

Dr.-Ing. Gert Hinsenkamp
1961 in Pforzheim geboren, studierte 1981-1987 Maschinenbau mit Schwerpunkt thermische Strömungsmaschinen und promovierte 1993 an der Technischen Universität Karlsruhe über Kennfeldvergleich und Ähnlichkeitsmechanik von Kleinkraftmaschinen zur regenerativen Energienutzung. Er ist in der Forschung und Entwicklung auf den Gebieten Verdichter-, Reformer- und Brennstoffzellen-Technologie tätig und seit 2002 Führungskraft bei der Daimler AG in der Brennstoffzellen-Antriebsentwicklung.
Hinsenkamp ist als Motor- und Kunstflugpilot der Fliegerei seit Jugendjahren verbunden.

Dipl.-Ing. Franz Karl
war nach seinem Studium der Luft-und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart als Wissenschaftler in der Fakultät L+R der Universität Stuttgart im Luftfahrt- und Werkstoffbereich tätig. Neben der Lehrtätigkeit bearbeitete er Forschungsaufträge der Industrie. Karl ist Mitglied in mehreren Fachgremien.

Dipl.-Ing. Christoph Kensche
Jahrgang 1946, studierte Luft- und Raumfahrt an der Universität Stuttgart. Nach langjähriger Tätigkeit in der Forschung (DLR, FhG), in der er sich insbesondere der Betriebsfestigkeit von Faserverbundwerkstoffen (FVW) im Leichtflugzeugbau und in Rotorblättern von Windenergieanlagen (W EA)widmete, war er in den letzten Jahren als Senior-Wissenschaftler in einem Unternehmen tätig, das Harz- und Klebersysteme insbesondere für WEA-Rotorblätter sowie für den Flugzeugbau herstellt. Als Hobby betreibt er Segelflugsport und ist seit vielen Jahren Fluglehrer in einem Stuttgarter Sportfliegerclub.

Prof. Dr.-Ing. Otto Künzel (Vorsitzender der Jury)
ist Hochschullehrer für das Fachgebiet Automatisierungstechnik und seit 1954 in der Fliegerei aktiv. Seit 2004 ist er im Ruhestand.

Iris Mann
studierte empirische Kultur- und Politikwissenschaften in Tübingen. Anschließend war sie einige Jahre im Projektmanagement und als Leiterin verschiedener Kultur- und Bildungseinrichtungen tätig. Von 2007 bis 2012 leitete sie die Hauptabteilung Kultur der Stadt Ulm, die unter anderem für die Organisation der Berblinger Wettbewerbe zuständig ist. Seit September 2012 ist sie Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Soziales der Stadt Ulm.

Dipl.-Ing. Josef Prasser
ist geschäftsführender Gesellschafter der im Luftfahrtbereich tätigen Firma Wolf Hirth GmbH in Nabern und seit über 50 Jahren aktiver Segel- und Motorflugpilot.

Dr.-Ing. Michael Rehmet
studierte Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart. Bei der Entwicklung und beim Bau des Solarluftschiffs „Lotte“ und des Solarflugzeugs „icaré“ legte er die Grundlagen für seine Dissertation im Jahr 1998. Rehmet arbeitete anschließend bei Fairchild Dornier, dann ab 2003 bei Eurocopter Deutschland GmbH, wo er seit Januar 2009 Vice President des Geschäftsfeldes Flugzeugtürsysteme ist. Seit über 30 Jahren ist er Modellbauer und -flieger und seit 19 Jahren Segelflieger sowie Fluglehrer mit fast 1500 Flugstunden.

Dipl.-Ing. Bernd Schmidtler
entwickelte für seine eigenen Flüge ein ungewöhnliches Fluggerät. Die Tragfläche eines Hängegleiters stattete er mit einem Fahrgestell aus und motorisiert diesen. Den kompletten Antrieb des schwerkraftgesteuerten Flugzeuges und den Sitz des Piloten baute er in das schwenkbare Fahrgestell ein. Das Fluggerät erhielt den Namen RANGER M. Später bürgerte sich für diese Art von Ultraleichtflugzeug wegen der meist dreieckigen Konstruktion der Name „Trike“ ein.

Dipl.-Ing. Peter F. Selinger (Stellvertretender Vorsitzender der Jury)
geboren 1940, gehört zu den bekanntesten deutschen Segelflug-Historikern und -Fotografen. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Stuttgart, war 21 Jahre lang bei einem deutschen Elektro-Großkonzern tätig und hatte danach 12 Jahre lang eine verantwortliche Position beim Rundfunk inne. Er verfasste Standardwerke der Luftfahrtliteratur, wie die Geschichte der Horten-Nurflügel (Weishaupt 1983ff) und der Segelflugzeuge sowie Flugzeuge von Schempp-Hirth und Wolf Hirth (Motorbuch-Verlag 1978ff). Seit 1999 widmet er sich ganz der Luftfahrtgeschichte mit dem Schwerpunkt Segelflug.

Prof. Dr. Werner Tillmetz,
leitet seit 2004 als Mitglied des ZSW-Vorstandes den Geschäftsbereich Elektrochemische Energietechnologien und ist Mitglied der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Ulm. Prof. Tillmetz promovierte 1984 an der TU München in Elektrochemie und war danach 20 Jahre in verantwortlichen Positionen in der Industrie tätig, unter anderem bei Dornier (Neue Energietechnologien in der Raumfahrt), bei der Daimler Benz AG und bei Ballard Power Systems (Brennstoffzellen-Antriebe) sowie bei der Süd‐Chemie AG (Katalysatoren). Tillmetz gehört auch zahlreichen Gremien an: so ist er Vorsitzender des Beirates der Nationalen Organisation Wasserstoff‐ und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) und seit 2010 Mitgründer und Vorstandsmitglied des Kompetenz-Netzwerkes Lithium‐Ionen‐Batterien (KLIB).

Georg Unseld
ist Schreinermeister sowie Gesellschafter und Geschäftsführer der Firmengruppe Unseld Ladenbau. Seit 1969 ist Unseld in der Fliegerei aktiv und nahm an nationalen und internationalen Wettbewerben im Segelflug teil. Er ist erster Vorsitzender im Sportflieger Club Ulm.

Prof. Dr. Karsten Urban
wurde 1966 in Hamburg geboren und studierte an der Universität Bonn und der RWTH Aachen Mathematik und Informatik. Nach Promotion, Habilitation sowie längeren Forschungsaufenthalten in Italien und den Niederlanden wurde er im Jahr 2002 als Professor für Numerische Mathematik an die Universität Ulm berufen. Seine Forschungsgebiete sind u.a. numerische Simulation und Optimierung von Strömungen sowie wissenschaftliches Rechnen. Als Sprecher des Ulmer Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen hat er zahlreiche Kooperationsprojekte mit Unternehmen geleitet. Im Jahr 2011 war er Gast-Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA.

Prof. Dr.-Ing. habil. Jörg F. Wagner
studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart, promovierte im Bereich der Technischen Kybernetik und habilitierte auf dem Gebiet der Mechatronik. 1993-1996 war er Entwicklungsingenieur bei der Aerodata Flugmesstechnik GmbH, Braunschweig, 1997-2002 Oberingenieur und Habilitand an der TU Hamburg-Harburg. Seit 1993 ist Wagner Professor für Adaptive Strukturen in der Luft- und Raumfahrt an der Universität Stuttgart / Deutsches SOFIA Institut. Seine Arbeitsgebiete sind Mechanik und Mechatronik, Systemtheorie, Navigation und Wissenschaftsgeschichte.

Dipl.Ing. Horst Wilser
geboren 1946 in Heidelberg, war nach seinem Studium an der Technischen Universität Stuttgart von 1974 bis 1985 bei der Entwicklung, Zulassung, Flugerprobung und Herstellung von Kunststoffsegelflugzeugen bei Grob Aircraft in Mindelheim tätig. Anschließend arbeitete er von 1985 bis 1991 für Porsche in Stuttgart/ Wiessach und war für die Zulassung des Porsche-Flugmotors und die Betriebsgenehmigungen des Luftfahrtbereichs verantwortlich. Danach arbeitete er 18 Jahre lang für BMW Rolls-Royce in München/Lohhof und anschließend für Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz bei Berlin im Qualitätsmanagement der Turbinentriebwerke. Seit 1963 ist er in der Fliegerei aktiv und war unter anderem in mehreren Flugsportvereinen im Vorstand. Herr Wilser ist seit 2009 im Ruhestand.

Dr.-Ing. Hartung Wilstermann
wurde 1969 in Heidelberg geboren, studierte in Karlsruhe Elektrotechnik und promoviert 1999 in der Daimler-Forschung auf dem Gebiet der Zündanlagen für Verbrennungsmotoren. Von 1999 bis 2010 hatte er verschiedene Funktionen bei der Daimler AG im Bereich der Antriebselektronik, Stop-Start- und Hybridsysteme inne. Seit 2010 ist Dr. Wilstermann Geschäftsführer der Deutschen ACCUmotive GmbH & Co. KG in Kirchheim u. Teck / Nabern und dort verantwortlich für die Entwicklung und das Programmmanagement von Hochvolt-Speichersystemen auf Lithium-Ionen-Basis für automobile Anwendungen. Seine fliegerische Laufbahn begann Dr. Wilstermann in den 80er Jahren mit Elektro-Modellflug, dem in den 90ern der Umstieg auf Segelflug, Motorsegler und Gleitschirm folgte. Heute konzentrieren sich seine fliegerischen Aktivitäten auf Ultralight und selbststartende Segelflugzeuge.

 

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