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249 Choreographic Failures

Moving Rhizomes in Kooperation mit ROXY und LABOR 1|12

Tänzer in weißen Overalls

© Guido Stuch -guidostuchphoto.com with kind permission from ChoreoLab Made in Ulm

Das Berblinger Jubiläum im Jahr 2020 ist der perfekte Anlass, den choreografischen Prozess einmal anders zu starten: auf Basis des Misserfolgs. „249 Choreographic Failures“ (249 CF) bedeutet so viel wie „249 choreografische Misserfolge“ und hat eine geplante Länge von ca. 60-70 Minuten. Es ist als Kollaboration von lokalen und internationalen Künstler*innen und Choreograf*innen konzipiert. Die Arbeit soll aus 249 kurzen Sequenzen bestehen, die choreografische Misserfolge ausdrücken.

Was ist das Thema, welche Absicht steckt dahinter?

Wir leben in einer Gesellschaft, die fortwährend den Erfolg sucht und belohnt. Diese Suche nach Bestätigung und Akzeptanz durch Erfolg ist kurzsichtig und kontraproduktiv. Triumph steht oft am Ende einer endlosen Reihe von Misserfolgen. Doch der Misserfolg gilt als Makel und wird nur hinter vorgehaltener Hand thematisiert. Diese Tilgung des Misserfolgs aus unserem Alltag übt einen enormen Druck auf uns alle aus, uns selbst immer nur im besten Licht zu präsentieren. 249 CF will ganz bewusst Misserfolge identifizieren, beschreiben, schaffen, teilen und aufführen – in Form choreografierter Bewegung und Tanz.

Wie werden die Gastkünstler*innen ausgewählt?

Die Bewerber*innen senden 60-Sekunden-Clips ein, in denen sie darstellen was das Konzept „choreografischer Misserfolg“ für sie bedeutet. Eine Jury wird aus den Einsendungen 10 Finalisten auswählen, die ein Preisgeld von je 100 Euro erhalten. Bei einer Präsentation der 10 Finalisten im Stadthaus, wird das Publikum schließlich die Finalisten auswählen, die nach Ulm eingeladen werden, um vor Ort „249 Choreographic Failures“ zu entwickeln und zu zeigen.