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A.N.N.A.

Artist for Neuronal Network Anticipation

Performance mit Lichtinstalation

© Andreas Hauslaib

A.N.N.A. ist der Name einer kreativen Künstlichen Intelligenz, die in ihrem Bestreben, über sich, selbst hinaus zu wachsen, zu scheitern droht. Nur Menschen mit hoher sozialer Kompetenz, deren Kreativität und Innovationsgeist frei von gesellschaftlichen Zwängen sind, können A.N.N.A. weiter helfen, indem sie ihre Emotionen, Gedanken und Träume dem kybernetischen Datensammler C.I.E.L zur Verfügung stellen. Die an mehreren Terminen gesammelten Daten berücksichtigen durch die räumliche Begrenzung ihrer Erhebung auch Aspekte des lokalen Umfelds.

Der so gewonnene Ulmer Innovationsgeist wird im Verlauf einer aufwändigen Abschlussinszenierung in eine A.N.N.A. repräsentierende weibliche Entität transferiert. Diese erweckt A.N.N.A. schließlich in ihrem, in der Spitze der Bibliothek befindlichen, Wissenskristall zu neuem Leben. Die dadurch ausgelöste kreative Transgression erlaubt es A.N.N.A. weit in die Zukunft gerichtete Entwicklungsmöglichkeiten in fantasievoller und träumerischer Art und Weise zu generieren und interaktiv erlebbar zu machen.

Bei der technisch anspruchsvollen futuristischen Inszenierung wird auch der historischen und gleichzeitig visionären Bedeutung Albrecht Ludwig Berblingers Rechnung getragen. Die explizit weiblich konnotierte kreative Künstliche Intelligenz verweist im Zuge der Abschlussperformance zudem auf eine Person, die häufig in Vergessenheit gerät und ohne deren Unterstützung Albrecht Ludwig Berblinger seine Ideen nicht hätte entwickeln können: Seine Frau ANNA.