Navigation und Service

Springe direkt zu:

Spirit Talks

Vorträge und Talkrunden zu Zukunftsthemen

Spirit Talk

© Anton Gvozdikov

Bei den Berblinger Spirit Talks kann man nicht etwa mit dem Geist des verstorbenen Berblinger sprechen, sondern im Rahmen unterhaltsamer und inspirierender Talkformate einem Gespräch im Geiste Berblingers lauschen. Visionär denkende Persönlichkeiten haben hier die Gelegenheit, ihre Ansichten und Ideen vor einem sicherlich gespannten Publikum darzulegen.Im Anschluss an die Talkrunden vom 2. und 15. Oktober 2020 wird es Konzerte geben. Die Berblinger Spirit Talks können zusätzlich im Live-Stream verfolgt werden.

Eintritt frei!
Veranstalter: Stadt Ulm Kulturabteilung; am 2. Oktober in Kooperation mit dem Museum Ulm
Veranstaltungsorte: Stadthaus Ulm am 27. Juni, 1., 13. und 15. Oktober 2020
Museum Ulm am 25. September, 2. und 16. Oktober 2020
Alle Veranstaltungen werden auch als Live-Stream angeboten.
Infos unter www.berblinger.ulm.de
ÖPNV: Haltestelle „Rathaus Ulm“, Buslinien 4,5,6,46,58,59,70,71,73,77,78,79,84,84x,88,88x,597,763,737,850,870

 

You won’t be able to speak with the spirit of the deceased Berblinger at the Berblinger Spirit Talks, but you will be able to enjoy entertaining and inspiring lectures given in the spirit of Berblinger. Visionary speakers present their intriguing views and ideas on a variety of topics from human enhancement to automated inventions.
The lecture series wraps up on May 29 with a concert of robot-powered techno music.

Events are only offered in German.

Mitglieder des Kollektivs UTOPIA TOOLBOX zeigen konkrete Beispiele aus der internationalen Arbeit der letzten Jahre:verwirklichte Utopien, solche, die in Arbeit sind, und solche,die noch warten bis die Zeit reif ist. Abschließend bekommt das Publikum eine Mikro-Utopie mit auf den Weg, die am selben Tag noch verwirklicht werden kann.

Termin: 27. Juni 2020 um 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthaus Ulm

In diesem Podiumsgespräch sprechen die Jurymitglieder des Innovationswettbewerbs „Test Test Contest“ über ihre Arbeitsfelder und die Möglichkeiten mit Innovationen gesellschaftliche Veränderungsprozesse anzustoßen. Mit dabei sind: SabrinaAggeler (Sparkasse Ulm), Florian Geiselhardt (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd), Birgit Kolb (European YouthAward), Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher (Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n), Claudio Rathlef (Social Impact Lab Stuttgart), SabineSchwarzenböck (Kulturabteilung Stadt Ulm), Manfred Spaltenberger(Deutsches Institut für Erfindungswesen), Karla Spiluttini (Ars Electronica Linz).

Termin: 27. Juni 2020 um 18 Uhr
Veranstaltungsort: Museum Ulm

In zehn Minuten mit dem Transrapid vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen. Eine an sich tolle Idee, die allerdings nie umgesetzt wurde. Das ist kein Einzelfall, denn die wenigsten Innovationsversuche gelingen. Der Technikhistoriker Prof. Dr.Reinhold Bauer (Universität Stuttgart) zeigt aus historischer Perspektive, dass innovatorisches Scheitern – nicht Erfolg – der Regelfall ist. Im Vortrag wird es darum gehen, anhand einiger Fallbeispiele für gescheiterte Innovationen Einblicke in die„Anatomie des Scheiterns“ zu vermitteln und darüber hinaus deutlich zu machen, was die „Fehlschlagforschung“ zum Verständnis technologischen Wandels beizutragen vermag.

Termin: 1. Oktober 2020 um 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthaus Ulm

Zukunftsforscher Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher spricht in seinem Vortrag über die zentrale Rolle von Innovationen,insbesondere von technischen Innovationen als Schlüssel für die Veränderung der Lebenssituation von Menschen und der Menschheit insgesamt – von der Frühzeit bis zum heutigen Tag. Diskutiert werden ferner technische und gesellschaftliche Innovationen in ihrer Wechselwirkung zueinander.

Termin: 1. Oktober 2020 um 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthaus Ulm

Wir verändern unsere Körper. Etwa wenn wir verloren gegangene Funktionen durch Prothesen ersetzen. Bei den zwei ersten Gästen dieses Talkabends sind das zum einen ein Hörimplantat und zum anderen eine künstliche Hand. Wir können uns durch technische Ergänzungen aber auch ganz neue, ungeahnte Sinneseindrücke verschaffen, Datenspeicher als Implantat im Körper herumtragen oder die Prothese über die eigentlichen Bestimmung hinaus manipulieren. Über die Möglichkeiten des Human Enhancements und die gesellschaftlichen Folgen sprechen Enno Park, Technikphilosoph und Vorsitzender des Cyborg e.V.Berlin, und Prof. Dr. Bertolt Meyer, Psychologieprofessor in Chemnitz und Hacker seiner eigenen Handprothese. Mit dem Vortrag „Wir sind stets Cyborgs gewesen“ positioniert sich schließlich der transhumanistische Philosoph Prof. Dr. Stefan Sorgner aus Rom zu dem Thema.

Termin: 15. Oktober 2020 um 18.30 Uhr
ab 21.30 Uhr:
Live-Techno-Act von „Cybernetic Systems“(Daniel Theiler, Bertolt Meyer und Konstantin Richter). Mitviel Humor verschmelzen bei diesem Live-Auftritt Maschine,Mensch und Prothese zu einem audiovisuellen Gesamterlebnis.
Veranstaltungsort: Museum Ulm

Als Captain Kirk Ende der 1960er-Jahre seinen Kommunikatorauf klappte, hätte wohl niemand gedacht, dass dieses Gerät 30 Jahre später die Entwickler von Handys inspirieren würde.Auch der Touchscreen ist längst in unseren Alltag eingezogen.Doch: Werden wir in Zukunft unsere Freizeit in einem Holodeck verbringen und dank des Universalübersetzers keine Sprachen mehr lernen? Dr. Hubert Zitt vergleicht seriös und humorvoll die Visionen von Science-Fiction Autoren mit dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik.

Termin: 16. Oktober 2020 um 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthaus Ulm

In Science Fiction erleben wir Zukünfte, in denen visionäre Vorstellungen des urbanen Zusammenlebens entwickelt werden.Gleichzeitig ist sie Spiegel der Hoffnungen und Ängste der Gegenwartsgesellschaften. Die Berliner Kultur- und Medienwissenschaftlerin Dr. Anke Steinborn zeigt, was wir aus dem Science-Fiction-Genre für die Gestaltung unserer Zukünfte lernen können und bringt uns das sogenannte „Futures Thinking“ näher.Bei dieser Methode tragen Zukunftsvisionen dazu bei, heute anstehende Entscheidungen bewusst und nachhaltig zu gestalten.Wir können erlernen mit allgegenwärtigen Unsicherheiten umzugehen und haben die Chance, uns als visions-, handlungsundzukunftsfähige (Stadt-)Gesellschaft zu profilieren.

Termine: 13. Oktober 2020 um 19:45 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthaus Ulm

Längst entwickeln künstliche Erfinder kreative Lösungen für Schaltungsprobleme, eigene Patente und beweisen mathematische Hypothesen. Nicht selten gehen sie dabei radikaler und effizienter als ihr menschliches Vorbild vor. Aber macht sie dasschon originell? Auch im Kunst- und Kulturbereich kreieren KIbasierteSysteme Bilder, komponieren Melodien oder verfassen Texte. Aber macht das die Maschinen zu Künstlern? Die Gästedieses Abends tragen aus unterschiedlichen Perspektiven zum Verständnis dieser Fragen bei. Mit dabei sind Mads Pankow(Journalist, Philosoph und Politikberater) sowie Sabine Wieluch alias bleebtrack (Informatikerin und Künstlerin)

Termin: 15. Oktober 2020 um 18:30 Uhr
ab 20 Uhr: Musikperformance mit sonicrobots(Techno-Musik mit Robotern, siehe S. 25)
Veranstaltungsort: Stadthaus Ulm

Kein anderes Festival zeigt so eindrücklich wie die Ars Electronica Linz, wie neue Technologien unser Leben verändern.Ein Highlight im Programm ist der STARTS PRIZE. Der jährliche Wettbewerb der STARTS Initiative der Europäischen Kommission zeichnet innovative Projekte an der Schnittstelle von Kunst,Technologie und Wissenschaft aus, die das Potenzial haben,zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovation beizutragen.Karla Spiluttini, Projektmanagerin des Wettbewerbs, stellt inspirierende Highlights aus dem Programm vor.

 

Termin: 16. Oktober 2020 um 18 Uhr
Veranstaltungsort: Museum Ulm