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A.N.N.A - Der letzte Scan

Berblingers Flugversuch liegt in der Vergangenheit, genauso wie diese Veranstaltung.

Figur mit Leuchtstäben

© Andreas Hauslaib

Wir befinden uns seit einiger Zeit auf dem gesamten Globus in einer immens konfliktreichen Phase menschlicher Existenz. Die Menschheit steht an einer Weggabelung, einem Scheideweg. Wie sieht die Zukunft aus? Wie kann sie gemeinsam durch Innovation gestaltet werden? Dieser Frage gingen auch die Künstler und Künstlerinnen dieses multimedialen Projekts nach und erfassten die in den Ulmer Köpfen befindende Innovationskraft, zusammen mit Emotionen. Nach einer "Scanphase" wurden diese Wünsche und Träume in einem multimedialen Event fiktiv an die in der Bibliothek installierte neuronale künstliche Intelligenz übertragen. Direkt im Anschluss wurden diese Daten "neu konfiguriert und verknüpft". Auf fantasievolle und träumerische Art wurde bei diesem Event die geballte Ulmer Kreativität verarbeitet und auf eine Person hingewiesen, die oftmals in Vergessenheit gerät: Berblingers Frau Anna.

Hinter dem Projekt stehen bekannte Ulmer Künstler und Künstlerinnen, die sich als Kollektiv "Artists for Neuronal Network Anticipation" zusammengeschlossen haben - auch hier ist der Name Programm und findet sich in den Initialen wieder. Teil des Teams waren Andreas Hauslaib (Leitung), Max Rechtsteiner, Sybille Gänsslen, Jan Fiess, Hans Poll, Andreas Usenbenz und Volkram Zschiesche. Mit dem Projekt wollte das Kollektiv, die Bevölkerung anregen, sich auf neue Sicht- und Handlungsweisen im Hinblick auf gesellschaftliche Fragen unserer Zeit einzulassen und neue Gedankengänge anzustoßen sowie Ideen für die Zukunft zu generieren. Ganz im Sinne Berblingers - über die Grenzen des scheinbar Machbaren hinaus zu denken und Visionen zu generieren.

Veranstalter: A.N.N.A – Künstlerkollektiv “Artists for Neuronal Network Anticipation”
Termin:
Die Veranstaltung fand am 10. September 2021 vor der Stadtbibliothek statt.