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249 Choreographic Failures

Berblingers Flugversuch liegt in der Vergangenheit. Genauso wie diese Veranstaltung.

Tänzer in weißen Overalls

© Guido Stuch -guidostuchphoto.com

Berblingers Flugversuch liegt in der Vergangenheit, genauso wie diese Veranstaltung.

 

Wir leben in einer Gesellschaft, die fortwährend den Erfolgsucht und belohnt. Dabei steht Triumph oft am Ende einer endlosen Reihe von Misserfolgen. Doch der Misserfolg gilt als Makel und wird nur hinter vorgehaltener Hand thematisiert. Diese Tilgung des Misserfolgs aus unserem Alltag übt einen enormen Druck auf uns alle aus, uns selbst immer nur im besten Licht zu präsentieren. In 249 Choreographic Failures (übersetzt:choreografische Misserfolge) haben internationale und lokale Künstlerinnen und Künstler ganz bewusst Misserfolge identifiziert, beschrieben, geschafft, geteilt und aufgeführt – in Form choreografierter Bewegung und Tanz.

Wie wurden die Gastkünstler und -künstlerinnen ausgewählt?

Die Bewerber und Bewerberinnen reichten 60-Sekunden-Clips ein, in welchen sie darstellten, was das Konzept „choreografischer Misserfolg“ für sie bedeutet. Eine Jury hat aus den Einsendungen 10 Finalisten ausgewählt, die ein Preisgeld von je 100 Euro erhalten. Die Präsentation der 10 Finalisten musste leider abgesagt werden. Die Entscheidung welche Choreografen und Choreografinnen  nach Ulm eingeladen wurden, um vor Ort „249 Choreographic Failures“ zu entwickeln und zu zeigen, wurde daher auch durch die Jury getroffen.

Veranstalter: Moving Rhizomes e.V. und ROXY Ulm im Rahmen des LABOR 1|12
Termine und Veranstaltungsorte:
Am 24. und 31. Juli 2020 und 7. und 14. August 2020 fanden Öffentliche Proben im ROXY Ulm statt.
Die Vorstellungen schließlich ereigneten sich am 21./22./23. August 2020 im ROXY Ulm.